Rennrodeln

Vom 17. bis 20. Januar 2020 finden die Rennrodeln in St. Moritz statt.

Die Wettkämpfe

Haben Sie das gewusst?

Die Rodler brausen mit hoher Geschwindigkeit eine Eisbahn herunter wobei sie ihre Reflexe benutzen, um die Kurven zu fahren. Anders als die Bobfahrer tragen sie keine Schutzausrüstung. Fehler sind nicht erlaubt.

Schweizer Anfänge
Der Name kommt vom oberdeutschen-schweizerischen rotteln «rütteln», «schütteln» und dieser Sport ist wie der Bobsport in der Schweiz entstanden. Seine Wurzeln gehen in das 16. Jahrhundert zurück. Es vergingen jedoch 300 Jahre, bis Schweizer Hoteliers die ersten Pisten für abenteuerlustige Touristen präparierten.

Davos
Das erste Rodelschlittenrennen findet 1883 in Davos statt.

Ohne Bremsen
Rodelschlitteln ist eine der ältesten Wintersportarten. Dabei legt man sich mit den Füssen voraus auf ein kleines Rennrodeln und rutscht eine eisige Piste runter. Es werden Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h erreicht – ohne Bremsen! Neben den Einsitzerrennen werden Doppelsitzerwettkämpfe ausgetragen. Für eine optimale Aerodynamik nimmt der grössere der beiden Wettkämpfer hinten Platz.

Olympische Geschichte
Die erste Weltmeisterschaft wird 1955 organisiert, 41 Jahre nach der ersten Europameisterschaft. Neun Jahre später, im Jahr 1964 hat das Rodeln sein olympisches Debüt an den Spielen in Innsbruck mit einem Doppelsitzer- sowie je einem Einsitzerwettkampf für Männer und Frauen. Seitdem hat sich das Programm nicht geändert. Seit 1976 wird dieser Sport auf der gleichen Piste durchgeführt wie die Bobrennen.

Die Disziplin wird anfänglich von den Ostdeutschen dominiert, die zwischen 1964 und 1988 15 der 21  Goldmedaillen gewinnen. Einer der unbestrittenen Meister des Rodelschlittens ist ein Deutscher: Georg Hackl gewann dreimal Gold, 1994 in Lillehammer, 1998 in Nagano und 2002 in Salt Lake City.

Olympic Channel Video: luge-sport-explainer-lausanne-2020

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