Freestyle skiing

Die Ski Freestyle Wettkämpfe werden vom 18. bis 22. Januar 2020 in Leysin und Villars ausgetragen.

Die Wettkämpfe

Haben Sie das gewusst?

Die Spezialisten des Ski Freestyles verstehen es, Schnelligkeit, Showeffekte und die Fähigkeit Figuren in der Luft zu springen zu verbinden. Diese Disziplin taucht erstmals 1988 bei den Spielen in Calgary als Demonstrationssportart auf.

„Hotdogging“
Ab dem 20. Jahrhundert beginnen Skifahrer in Norwegen, Italien und Österreich, Figuren in der Luft zu springen. Und Anfang der 1920er Jahre führen amerikanische Ski Freestyler riskante Sprünge aus. Aber erst in den 1960er Jahren kommt die Entwicklung des Ski Freestyles richtig in Fahrt. Sie geht einher mit den sozialen Veränderungen, dem neuen Freiheitsdrang und zieht Nutzen aus dem Fortschritt bei der Ausrüstung, der neue, immer originellere Techniken ermöglicht. Das Ski Freestyle hört zunächst, in Anspielung auf die Mischung von akrobatischen Figuren, Sprüngen und Adrenalinschüben, die dieser neue Sport verursacht, auf den Spitznamen „Hotdogging“ (Angeberei).

Die Anerkennung
Das Ski Freestyle wird 1979 offiziell vom Internationalen Skiverband (FIS) anerkannt. Er bestimmt die neuen Regeln, um die Verletzungsgefahren des noch jungen Sportes einzugrenzen. Die erste FIS-Weltmeisterschaft wird im Folgejahr organisiert.

Der olympische Einzug
1988 nimmt das Ski Freestyle an den Spielen in Calgary als Demonstrationssport teil. Es werden Wettkämpfe mit Buckelpiste, Springen und Ballett für Männer und Frauen organisiert. Bei den Spielen von Albertville vier Jahre später gibt es die erste olympische Medaille auf der Buckelpiste, gefolgt vom Freestyle-Springen 1994 in Lillehammer. Bei den Spielen 2010 in Vancouver wird das Skicross ins olympische Programm aufgenommen. Und schliesslich kommen der Slopestyle und die Halfpipe zu den Wettkämpfen des Ski Freestyles ab den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi hinzu.