Curling

Die Curlingwettkämpfe werden vom 10. bis 22. Januar 2020 in Champéry ausgetragen.

Die Wettkämpfe

Haben Sie das gewusst?

Das Curling ist eine Mannschaftssportart. Zwei Mannschaften mit je vier Spielern spielen dabei auf einer rechteckigen Eisfläche. Der Spitzname „roaring game“ kommt von dem einen Grollen ähnlichem Geräusch des 44 Pfund schweren Granitsteines (19,96 kg) während er über das Eis gleitet.

Die schottischen Ursprünge
Das Curling, einer der ältesten Mannschaftssportarten der Welt, entsteht im 16. Jahrhundert in Schottland. Dort wird er im Winter auf zugefrorenen Seen und Teichen praktiziert. Die ältesten Curlingsteine werden in den schottischen Regionen Sterling und Perth gefunden und gehen auf das Jahr 1511 zurück. Um 1600 treten das erste Mal Curlingsteine mit Griffen auf.

Die entscheidende Entwicklungsphase
Der Grand Caledonian Curling Club war der erste Curlingclub. 1838 in Schottland gegründet, nennt er sich 1843 in Royal Caledonian Curling Club um und erstellt die ersten offiziellen Regeln des Sportes. Das 20. Jahrhundert ist geprägt von der Standardisierung der Curlingsteine, der Entwicklung des Curlingbesens sowie der Nutzung von Innenanlagen, die die Herstellung des Eises vereinfachen.

Olympische Geschichte
Das Curling der Männer findet 1924 Einzug in das Programm der ersten Olympischen Winterspiele in Charmonix. Danach wird er wieder aus dem Programm genommen und 1932 bei den Spielen in Lake Placid und bis 1992 als reiner Demonstrationswettbewerb wieder aufgenommen. 1936 in Garmisch-Partenkirchen und 1964 in Innsbruck läuft er unter dem deutschen Begriff „Eisschiessen“. 1988 in Calgary und 1992 in Albertville finden sowohl Wettkämpfe für Männer als auch für Frauen statt.

Erst 1998 in Nagano wird Curling offizielle olympische Disziplin mit Wettkämpfen für Männer und Frauen.