Bobsleigh

Vom 19. bis 20. Januar 2020 finden die Bobrennen in St. Moritz statt.

Die Wettkämpfe

Haben Sie das gewusst?

Der Bobsport oder Bobsleigh ist eine Wintersportart, die Ende der 1860er Jahre in der Schweiz erfunden wurde. Dabei fahren Teams einen engen und gewundenen Eiskanal hinunter, angetrieben durch die Schwerkraft wobei ihre Zeit gemessen wird.

Aus dem 19. Jahrhundert
Der Bobsport wird Ende 19. Jahrhundert bekannt, als die Schweizer zwei Schlitten aneinanderbinden und einen Steuermechanismus hinzufügen, um daraus einen Bob zu machen. Später kommt eine Einfassung dazu – zunächst um vermögende Touristen zu sichern. Der erste Bobverein wird 1897 in St. Moritz (Schweiz) gegründet.

Die Epoche der Schwergewichtler
In den 1950er Jahren, als die Wichtigkeit der Startphase bekannt ist, beginnen kräftige und schnelle Athleten aus anderen Disziplinen sich für diesen Sport zu interessieren. 1952 legt eine wichtige Regeländerung das Höchstgewicht für den Bob und seine Bemannung fest. So geht die Epoche der Superschwergewichtler im Bobsport zu Ende und diese Disziplin wird zu einem Hochleistungssport.

Von gestern bis heute
In ihrer ursprünglichen Form werden die ersten Rennen auf Holzschlitten gefahren. Sie werden bald mit Stahlbobs ersetzt, die aufgrund der vor- und zurückschwenkenden Bewegungen des Teams, um dem Bob beim Start möglichst viel Geschwindigkeit zu verleihen, Bobsleighs genannt werden. Heute trainieren die besten Teams der Welt das ganze Jahr über. Sie treten mit High-Tech-Bobs aus Glasfasern und Stahl auf Kunstpisten gegeneinander an.

Olympische Geschichte
Das erste Viererbobrennen findet 1924 an den ersten Olympischen Spielen in Chamonix statt. 1932 kommt der Zweierbob zum Programm der Spiele in Lake Placid hinzu, dies in seiner heutigen Form. Das erste Frauenbobrennen – im Zweierbob – wird 2002 organisiert.