Nächste Generation der Snowboarder sendet eine flammende Botschaft an die Besten der Welt

Zahlreiche junge Snowboarder zeigten, dass sie bereit sind, die Weltbesten herauszufordern, als am Montag die Slopestyle- und Halfpipe-Wettkämpfe der Herren und Damen mit Bravour zu Ende gingen.

Dusty Henricksen aus den USA, der sich vor einer Woche beim Weltcup des Internationalen Skiverbandes (FIS) in Laax (Schweiz) qualifiziert hat, bewies, dass man sich seinen Namen merken sollte, als er im Slopestyle mit 11 Punkten Vorsprung Gold holte.

„Eine unwirkliche Erfahrung“, kommentierte Henricksen seine überragende Leistung. Er verwies seinen engen Freund Liam Brearley (CAN) auf den zweiten Platz, während Lokalmatador Nick Puenter dank eines mutigen Endlaufs Bronze gewann.

„Alle Fahrer hier sind extrem gut, die Konkurrenz war sehr stark“, erzählt Henricksen.

„Der Weltcup war eine verrückte Erfahrung, denn ich habe mein ganzes Leben lang zu all diesen Menschen aufgesehen. Man kann nie wissen, was passieren wird, aber der Weltcup ist ganz sicher mein Ziel. Ich muss meinen Körper in Topform halten. Ich gehe möglichst oft ins Fitnessstudio und ernähre mich gesund. Früher war ich nicht so gut darin, aber wenn ich gesund esse, fühle ich mich besser.“

Es ist genau dieser Einsatz, von dem Henricksen und alle seine Altersgenossen aus Lausanne 2020 wissen, dass er nötig ist, um an die Spitze zu kommen.

Olympic Channel Video: dusty-henricksen-living-golden-dream

Die Snowboard-Goldmedaillengewinnerin Ono Mitsuki (JPN), die in der Halfpipe der Damen mit einem ähnlich großen Vorsprung triumphierte, ist ebenfalls jemand, der sich bei beim Weltcup ausgezeichnet hatte.

„Ich nehme immer am Weltcup teil“, erzählt Mitsuki. „Und dieses Finale hat mich auf dieses Niveau gehoben.“

Ono Mitsuki (JPN) | Dylan Burns for OISphotos.com

Der japanische Star landete, wie Henricksen, bei ihrem letzten Weltcup-Auftritt vor einem Monat im Secret Garden in China auf dem neunten Platz. Und nach ihren Siegen bei den Halfpipe-Junioren-Weltmeisterschaften 2018 und 2019 sowie dem dritten Platz bei ihren nationalen Meisterschaften im vergangenen Jahr weiß die Konkurrenz, dass Ono nicht zu unterschätzen ist.

„Sie ist richtig gut“, sagt Berenice Wicki (SUI), die nach Mitsuki und ihrer Teamkollegin Kaji Manon Bronze holte. „Sie liegen bei den Weltcups vorne, es war echt schwer. Das Finale war wie eine Weltmeisterschaft.“

Kaji lag 10 Punkte hinter Mitsuki und Wicki weitere vier Punkte zurück.

Mit Blick auf die zweite Hälfte der Saison, die voller neuer Möglichkeiten steckt, um sich mit den Besten zu messen, freut sich Mitsuki auch auf einen weiteren Olympia-Termin.

„Ich lebe in der Nähe von Tokio und es ist toll, dass das als nächstes kommt“, sagt die 15-Jährige über die Olympischen Spiele 2020. „Ich kann es kaum erwarten, alles zu sehen.“

Vom Olympic Information Service

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