Ein Name für Gold, Silber und Bronze: Hirano hat große Ziele für Beijing 2020

Hirano Ruka ist überzeugt, dass japanische Snowboarder mit seinem Namen bei den Olympischen Winterspielen in Beijing 2020 Gold, Silber und Bronze erreichen können.

„Es ist sehr gut möglich und es wäre einfach cool“, sagte er kurz nachdem er am Dienstag die Goldmedaille in der Halfpipe-Disziplin der Herren im Leysin Park & Pipe gewonnen hat. „Aber ich will das Gold.“

Ruka hatte soeben Hirano Kaishu (JPN) bei den Olympischen Jugend-Winterspielen Lausanne 2020 geschlagen. Die zwei sind nicht verwandt, aber Kaishus älterer Bruder ist Hirano Ayumu, zweifacher Silbermedaillen-Gewinner derselben Veranstaltung.

Gold medallist Hirano Ruka (JPN, left) and silver medallist Hirano Kaishu (JPN, right) | Simon Bruty for OISphotos.com

„Natürlich könnten wir in Beijing den 1., 2. und 3. Platz belegen“, sagte Ruka, der derzeitige Juniorweltmeister. „Kaishu inspiriert mich. Es ist schwierig, gegeneinander anzutreten, aber er ist fantastisch. Wir sind gute Freunde und wir unterhalten uns gerne über alle möglichen Sachen.“

Ruka erklärte, dass sein Erfolg das Ergebnis harter Arbeit ist und der Bereitschaft zu experimentieren.

„Als ich noch jünger war, war ich nicht so gut, aber ich trainierte härter als alle anderen“, so Ruka. „Ich versuchte Tricks, in denen andere nicht gut waren, wie zum Beispiel viele Drehungen. Ich habe heute viele gemacht.“

Olympic Channel Video: snowboard-halfpipe-sport-explainer-lausanne-2020

„Heute habe ich mein bestes Ergebnis überhaupt erzielt und ich habe so viel Arbeit in diesen Wettkampf gesteckt. Ich bin sehr froh, dass ich hier einen neuen Trick zeigen konnte. Ich versuche, länger als jeder andere Snowboarder auf dem Schnee zu bleiben.“

„Es ist das beste Gefühl überhaupt, Gold zu gewinnen. Ich werde eine Menge Medaillen gewinnen.“

Die zwei Hiranos kämpften bei dieser Veranstaltung gegeneinander um ihre Position. Kaishu legte eine großartige Punktzahl hin, aber Ruka schlug ihn. Im Finale übertraf Ruka mit seinem Ergebnis von 97,33 Kaishus exzellente 95,66. Das reichte für den Sieg.

„Ich habe heute meine beste Leistung gezeigt, ich bin so glücklich“, sagte Kaishu. „Ich war wirklich nervös, als ich diesen Morgen aufgewacht bin, aber es ist alles gut gegangen.

„Mein Bruder wird stolz sein. Ich habe soviel Respekt vor ihm und er inspiriert mich. Ich möchte so sein wie er.“

Liam Brearley (CAN), der sich mit 82,00 Bronze holte, akzeptierte, dass die Hiranos im Vergleich zum Rest des Feldes in einer anderen Liga spielten.

„Sie sind spektakulär. Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen“, sagte er. „Gegen sie anzutreten, ist so cool.“

„Sie trainieren härter als alle anderen und fahren nur Halfpipe.

„Die Juroren schauen hier wirklich auf Schwungweite und das Halten von Positionen, eher als auf höhere Fahrten und das ist ein Vorteil für sie. Es macht einfach Spaß, ihnen zuzusehen.“

Die Snowboarder, die es 2020 nach Beijing zieht, sind gewarnt.

Bleibt nur noch eine Frage: Gibt es noch mehr Hiranos?

„Ich bin der jüngste, also sind es nur Aymu und ich“, verriet Kaishu. „Ich habe einen Bruder“, sagte Ruka. „Aber er ist kein Snowboarder.“

Vom Olympic Information Service

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