Die öffentliche Verkehrsgesellschaft in Lausanne schließt sich mit L2020 zusammen

Die öffentliche Verkehrsgesellschaft von Lausanne „tl" kooperiert mit Lausanne 2020, um die Nutzung des öffentlichen Verkehrs bei Großveranstaltungen wie den Olympischen Jugendspielen im Januar zu fördern. Diese Partnerschaft wurde anlässlich der Einweihung einer neuen Linie in Lausanne (Linie 24) angekündigt, die das Olympische Museum mit dem neuen Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees verbindet. Aus diesem Anlass wurde nun ein spezieller Bus, in den Farben von Lausanne 2020, in den Verkehr aufgenommen.

Mit dem Ziel verantwortungsbewusste Spiele auf die Beine zu stellen, ruft Lausanne 2020 Aktionen ins Leben, mit denen intelligente und innovative Jugendspiele organisiert werden. Diese Partnerschaft mit der öffentlichen Verkehrsgesellschaft in Lausanne („tl") ist Teil dieser umfassenden Vision, die darauf abzielt, die Mehrheit der Delegationen - junge Athleten, ihre Mitreisenden und die Zuschauer - dazu motiviert, primär öffentliche Verkehrsmittel für ihre Reisen zu nutzen. Eine Premiere in der Geschichte der Olympischen Jugendspiele.

Von links nach rechts: Michel Joye, Geschäftsführer von tl, Virginie Faivre, Präsident von Lausanne 2020, Thomas Bach, Präsident des IOCs und seine Frau Claudia Bach, Nurria Gorrite, Präsident vom Waadtländer Staatsrat, Grégoire Junod, Bürgermeister von Lausanne, Florence Germond, Geminde der Stad Lausanne und Christophe Jemelin, Vorstandsmitglied tl © Keystone ATS/J.-C. Bott

Lausanne wird natürlich das Nervenzentrum der Jugendspiele sein. Die tI wird daher eine Schlüsselrolle im Transportkonzept der Veranstaltung spielen. Dies gilt insbesondere für die U-Bahn-Linie M1, die das Olympische Jugenddorf Vortex mit der Waadtländer Arena für Eissport bis zum Quartier du Flon verbindet, dem zentralen Ort für die Medaillenvergaben sowie für Veranstaltungen, die im Rahmen des Festivals „Lausanne en Jeux" stattfinden. Dieses erstreckt sich über das gesamte Stadtzentrum und wird der breiten Öffentlichkeit angeboten.

Die tI wird die Jugendspiele auch nutzen, um ihren Kunden innovative Lösungen anzubieten. Dabei sollen neue Technologien zum Einsatz kommen, welche die Nutzung der Dienste – sprich den Zugang zu den Websites – während der Veranstaltung erleichtern soll.

Michel Joye, Direktor von tI: „Wir unterstützen Lausanne 2020 seit Beginn des Projektes im Jahr 2013. Um diese Zusammenarbeit zu unterstreichen, zirkulieren ein Zug der Metrolinie M2 in den Farben von Lausanne 2020 sowie ein Bus für unsere neue Linie, die heute eingeweiht wird. Diese Partnerschaft ist sehr wichtig für uns. Wir setzen uns dafür ein, den jungen Athleten der Welt und der Öffentlichkeit ein spannendes Erlebnis zu bieten indem wir unsere Stärken auf unsere Angebote im Bereich verantwortungsvolle Mobilität setzen. Im Zusammenhang mit der aktuellen Mobilisierung unserer Gesellschaften für das Klima is dies essentiel."

Ian Logan, Direktor von Lausanne 2020: „Diese Partnerschaft passt perfekt zu unserer Mission, neue Spiele zu entwickeln, die Innovation und Nachhaltigkeit verbinden. Es ermöglicht uns, verschiedene Lösungen auf allen Ebenen zu fördern, insbesondere im Hinblick auf den öffentlichen Verkehr bei großen Veranstaltungen. Ich möchte dem gesamten tl-Team für die langjährige Unterstützung bei der Organisation dieser Spiele danken und freue mich auf die Fortsetzung dieser großartigen Zusammenarbeit."

Über den öffentlichen Verkehr von Lausanne („tl")

Jeden Tag befördert die tl auf ihren 38 Bus- und Metrolinien fast 300.000 Fahrgäste - das Äquivalent der Bevölkerung des gesamten Stadtgebietes Lausanne.

1.300 Mitarbeiter betreiben eine Flotte von Straßen- und Schienenfahrzeugen auf einem 260 Kilometer langen Netz. Seit 2008 hat die erste automatische Metro der Schweiz, die M2, die Mobilitätsgewohnheiten in der Stadt verändert und die Verkehrsverlagerung gefördert. In fünf Jahren hat sich der Kundenstamm der tl um mehr als 30% erhöht.

Foto: ©Keystone ATS/J.-C. Bott