Der Lausanne 2020 Cauldron wird eine Premiere in der Geschichte der Olympischen Spiele sein

Das Organisationskomitee der Olympischen Jugendspiele Lausanne 2020 freut sich, heute bekannt zu geben, dass sein Olympiakessel, dessen Bau am 17. Juni 2019 begann, zum ersten Mal in der Geschichte der Spiele mit einem umweltfreundlichen Kraftstoff betrieben wird. Dieses olympische Symbol wird das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen Lausanne 2020 und der École cantonale d'art de Lausanne (ECAL), Lignum Vaud, der Ecole de la Construction und C-For! sein.

Auf dem Weg von der Lichtzeremonie in Athen, Griechenland wird die olympische Flamme am 9. Januar 2020 ihre Reise durch die Schweiz antreten, um den Olympischen Kessel von Lausanne 2020 während der Eröffnungsfeier der 3. Olympischen Winterspiele für Jugendliche in Lausanne zu beleuchten. Zum ersten Mal in der Geschichte der Spiele und als Antwort auf das Engagement von Lausanne 2020 im Bereich Nachhaltigkeit, wird der Olympische Kessel mit Holzpellets betrieben. Dies wird auch das Ergebnis einer einzigartigen Partnerschaft zwischen mehreren Organisationen in der Region sein, die gemeinsam eine einzigartige Wertschöpfungskette vom Entwurf bis zur Fertigstellung des Kessels aufbauen.

Lignum Vaud, die Regionale Aktionsgemeinschaft der Lignum Schweizer Holzwirtschaft, die alle regionalen Interessengruppen aus dem Holzbereich vereint, leitet die Entwicklung und Herstellung des Brenners, das zentrale Element des Kessels. Ein Team von Wärmetechnikern, Maschinenbauern und Mechanikern hat eine neue Technologie entwickelt. Dieses innovative System lässt die Flamme für einen 24-Stunden Zyklus völlig autonom arbeiten. Dieses war die einzig vordefinitierte Richtlinie vom Organisationskomitee Lausanne 2020. Das bedeutet, dass der Brenner für den Betrieb keine externe Stromversorgung benötigt und nur einmal täglich mit Pellets befüllt werden muss. Und genau hier liegt seine größte Besonderheit: Als Brennstoff werden nur Schweizer Holzpellets verwendet, eine Premiere in der Geschichte der Spiele, aber auch eine nachhaltige Lösung und die Möglichkeit, lokales Wissen und Know-how zu fördern.

Parallel dazu wurde der Entwurf des Olympiakessels einer Klasse Bachelor-Studenten des ECAL Industriedesigns anvertraut, die mit den für die Produktion verantwortlichen Auszubildenden der Ecole de la Construction und des C-FoR!, aber auch mit Lignum Vaud über die Entwicklung eines technisch machbaren Projekts diskutierten. Von mehreren Vorschlägen wurde nur ein Projekt von einer Zweck diesem Anlass organisierten Jury ausgewählt. Die C-For! kümmerte sich dann um die technischen Zeichnungen, die für die Produktion benötigt wurden. Um die harte Arbeit und die innovativen Ideen aller Schüler zu fördern, werden die nicht ausgewählten Kesselprojekte von Oktober 2019 bis zum Ende der Olympischen Jugendspiele im Olympischen Museum ausgestellt.

Seit dem 17. Juni 2019 haben die Auszubildenden der C-For! und der Ecole de la Construction in Tolochenaz mit dem Bau des Kessels für den Brenner begonnen. Dieser wird den vom multidisziplinären Team von Lignum entworfenen Brenner umfassen. Ein Team aus 6 Lehrlingen der Ecole de la Construction sowie ein Team von Lehrlingen der C-For! wurden in den Werkstätten des Ausbildungszentrums (C-For!) der Services industriels de Lausanne begrüßt, um abwechselnd das von ECAL konzipierte Design umzusetzen. Das Ende der Produktion des Kessels ist für den Frühherbst geplant. Alles das wird bis zur Eröffnungsfeier, wenn die endgültige Schöpfung enthüllt werden soll, geheim bleiben.