Japans Eistänzer Nishiyama und Yoshida sind inspiriert von Clubkameraden Hanyu

Das japanische Eistanz-Duo Nishiyama Shingo und Yoshida Utana sind auf dem Weg, zwei der ganz grossen Stars des Eiskunstlaufs zu werden, und sie sind mit Sicherheit am richtigen Ort dafür.

Denn sie trainieren im kanadischen Cricket-, Skating- und Curling-Club in Toronto, in dem die Olympiasieger Hanyu Yuzuru (JPN), Yuna Kim (KOR) und der zweimalige Weltmeister Javier Fernandez (ESP) ausgebildet wurden.

Mittlerweile unter den Fittichen des legendären Trainers und zweimaligen Olympiasilbermedaillengewinners Brian Orser, der Hanyu, Kim und Fernandez an die Spitze führte, sind der 17jährige Nishiyama und der 16jährige Yoshida bei Eiskunstlauffans schon sehr beliebt geworden.

Yoshida Utana and Nishiyama Shingo in the rhythm dance | Joe Toth for OISphotos.com

"Es ist etwas Besonderes, am selben Ort wie Hanyu und Co zu trainieren", sagte Nishiyama am Montag in der Lausanne Skating Arena. „Ich kann beobachten, wie sie vor Wettkämpfen trainieren und wie sie sich vor dem Training aufwärmen. Ich lerne viel. Es ist ein guter Einfluss und ein gutes Umfeld."

Nishiyamas Bewunderung für Hanyu, den zweifachen Olympiasieger, ist spürbar - einer seiner frühesten Instagram-Posts ist ein Video von Hanyus Leistung, mit dem er seinen Titel bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang verteidigte. Daraufhin schwor Nishiyama, hart zu arbeiten, damit er auch ein großartiger Skater werden kann. Sein bisher beliebtester Beitrag auf dem Netzwerk ist ein Foto mit Hanyu bei der NHK Trophy im vergangenen November.

Wenn man aus demselben Verein wie berühmte Champions stammt, übt das möglicherweise Druck auf die jungen Athleten aus? Nein, sind sich Nishiyama und Yoshida sicher. 

"Wir haben keinen Druck, mit ihnen mitzuhalten", sagte sie. "Wir machen den Eistanz, es ist also eine ganz andere Veranstaltung. 

Aber es ist sehr inspirierend, mit einem Trainer wie Brian und mit Leuten wie Yuzuru und Javier im selben Verein zu trainieren." Es macht Lust, härter zu arbeiten. “

Nishiyama verfolgt seine Eiskunstlaufträume seit er 14 Jahren ist in Kanada - er zog allein an einen Ort, wo er weder die Menschen noch die Sprache kannte

Yoshida Utana and Nishiyama Shingo in the free dance | Jed Leicester for OISphotos.com

"Ich wollte in einem guten Umfeld mit guten Skatern trainieren", sagte er. "Deshalb habe ich beschlossen, nach Toronto zu gehen.”

„Das Schwierigste war die Sprachbarriere. Jetzt kann ich ein bisschen Englisch sprechen, aber als ich zum ersten Mal nach Toronto kam, konnte ich kein Englisch und es war schwierig, mit meinem Trainer und meinen Freunden zu kommunizieren."

Trotz eines etwas enttäuschenden Ergebnisses bei Lausanne 2020 - Nishiyama und Yoshida wurden Sechste von 12 Paaren im Eistanz - bleibt ihre Popularität ungebrochen, und sie schauen schon auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing.

"Es macht viel Spaß, es gibt viel Unterstützung und die Leute jubeln uns zu und ich bekomme die Energie von den Fans", sagte Nishiyama.

OIS mc/sg/rm

Von Olympic Information Service (OIS)

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