"Die Auswirkungen werden einfach enorm sein"

Das Upgrade der Piste La Jorasse in Les Diablerets wird in diesen Tagen abgeschlossen. Welche Auswirkungen werden diese Verbesserungen für Les Diablerets und die Waadtländer Alpen haben? 
Simon Rouèche (SR), Standortverantwortliche Les Diablerets (Skialpin) für Lausanne 2020
: Sie werden einfach enorm sein. Bezüglich des Freizeitsportes haben wir bereits über den Bau der Gondelbahnen gesprochen, die den Komfort steigern und es uns erlauben, insbesondere unserer Schlittelpiste, der längsten der Schweiz, neue Impulse zu geben. Aber darüber hinaus ermöglicht uns die verbesserte Piste eine räumliche Trennung von Freizeitsport auf der einen und Ausbildung und Wettkampf auf der anderen Seite. Beide können jetzt ohne Unterbrechung nebeneinander bestehen, was bisher nicht der Fall war. Das ist eine fundamentale Veränderung, die die Waadtländer Alpen auf der Schweizkarte bei der Nachwuchsausbildung neu platzieren wird. Ganz zu schweigen von der vollständigen Beleuchtung der Piste, die nicht nur ein Training am Abend, mit deutlich besserer Qualität, sondern auch verlängerte Öffnungszeiten für den Freizeitsport, insbesondere in der Woche, ermöglichen wird, was von unserer Kundschaft stark nachgefragt wird. 

Wird sich auch beim Austragen von Wettbewerben viel verändern?  
SR
: Absolut. Stellen Sie sich vor, es hat seit über 15 Jahren keinen grossen internationalen Wettkampf mehr in Les Diablerets gegeben. Und wenn wir über einen Skiweltcup sprechen, müssen wir sogar noch weiter zurückgehen. Der Upgrade der Piste wird das ankurbeln. Bereits in diesem Winter organisieren wir einen Europacup der Frauen, den wir dauerhaft austragen möchten. Wir müssen wieder Erfahrungen hinsichtlich einer solchen Organisation sammeln. Ich nutze die Gelegenheit, einen Aufruf für Volunteers für diesen Europacup zu starten. Wir brauchen um die 120 Personen. Alle Informationen finden sich unter www.diablerets2020.ch.  Lassen Sie uns ambitioniert sein, unser langfristiges Ziel ist es, wieder ein Austragungsort des Skiweltcups zu werden. Das wäre sensationell für die gesamte Region.

Was für Kontakte haben Sie im Übrigen mit dem Internationalen Skiverband (FIS)? Was halten sie von der Piste?  
SR
: Wir haben eine ausserordentlich gute Beziehung. Ohne mich zu weit vor zu wagen meine ich sagen zu können, dass sie sich sprichwörtlich in diese neue Piste verliebt haben. Bei ihrem letzten Besuch haben Sie gesagt, die Piste La Jorasse 2.0, sei, ich zitiere: „ein neues Schmuckstück der Westschweiz“. Das ist natürlich ein sehr gutes Vorzeichen für die Zukunft! Und eine wunderbare Bestätigung für all diejenigen, die unermüdlich an diesem Projekt gearbeitet haben.

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