"Der Einfluss von Lausanne 2020 sind jetzt spürbar"

Was können Sie uns, zwei Monate nach Ihrem Amtsantritt, zum Fortschreiten des Projektes Lausanne 2020 sagen?
Virginie Faivre (VF), Präsidentin des Organisationskomitees Lausanne 2020
: Zunächst muss man sagen, dass das Projekt mittlerweile eine wirklich eindrucksvolle Grösse erreicht hat. Das ist von aussen nicht immer deutlich, aber die Art und Weise, in der Lausanne 2020 sich seit drei Jahren in allen Bereichen ausgebreitet hat, ist fantastisch. Das war unser Anliegen von Anfang an: es den Teilnehmern ermöglichen, sich dieses Event zu eigen zu machen und seine Thematik als Bildungsthema aufzugreifen. Insbesondere in den Schulen gibt es eine tolle Anzahl an Initiativen, die darauf abzielen, die Kinder und Jugendlichen für die über den Sport vermittelnden Wert zu sensibilisieren. Überall, in den Austragungsorten, bei unseren Partnern, in den kulturellen Einrichtungen, entstehen Projekte oder sind in Vorbereitung. Ich bin sehr glücklich darüber, dass der Geist der Olympischen Jugendspiele es schafft, so viele Menschen zu inspirieren. Ich gratuliere dem gesamten Team von unserem Geschäftsführer Ian Logan, das Enormes leistet.

Diesen Winter finden eine Vielzahl an Testevents an allen Austragungsorten statt. Wie laufen diese ?
VF
: Sehr gut. Es existieren überall bereits starke Kompetenzen. Aber jetzt muss sich auf die nächsthöhere Ebene vorbereitet werden, mit den Anforderungen eines internationalen Events und einer ganz anderen Sichtbarkeit. Das ist ein weiterer Aspekt auf den ich sehr stolz bin: Der Erwerb und die Verstärkung nicht nur der Organisationskompetenzen der Teams vor Ort, sondern selbstverständlich auch der Leistungen der jungen Sportler und Sportlerinnen. Es ist genial zu sehen, wie die Waadtländer Alpen und das Vallée de Joux stärker werden und wieder einen vorderen Platz auf der Schweizer Sportbühne einnehmen. Auch die Aufnahme einer neuen Sportart wie das Skibergsteigen in das Programm der Olympischen Jugendspiele, für die wir hier grosse Kompetenzen haben, ist eine riesige Chance für unsere Athleten und Athletinnen. Ich spreche in erster Linie für die Schweiz, die ich am besten kenne, aber natürlich gilt es weltweit: Hunderte von jungen Leuten trainieren momentan an allen Teilen der Welt mit einem Traum vor Augen: Lausanne 2020. Übrigens möchte ich herzlich allen Austragungsorten und allen Personen danken, die ohne Unterlass daran arbeiten, die Spiele in weniger als einem Jahr zu beherbergen. Ihre Hingabe ist ausserordentlich wertvoll und ohne sie könnte diese Organisation nicht erfolgreich sein.

Das Erbe von Lausanne 2020 ist also bereits sichtbar ?
VF
: Das bejahe ich ohne zu zögern. Der Einfluss von Lausanne 2020 ist überall spürbar. Er wird wachsen und sich natürlich noch verstärken. Aber ich bin überzeugt, dass der Schneeballeffekt bereits begonnen hat. Im kommenden Monat werden 800 Schüler und Schülerinnen einer Schule in Epalinges an sechs aufeinanderfolgenden Abenden eine Aufführung zur Olympischen Bewegung machen. Viele Eltern und Freunde werden danach mit deutlichen Vorstellungen nach Hause gehen, was der Sport und dessen positive Wert schaffen können. Auch ein Bild mit unseren verschneiten Baumwipfeln, das über die sozialen Netzwerke durch die Welt geht, und auf dem ein Skistar postet, sich auf Lausanne 2020 zu freuen hat enorme Auswirkungen. Darüber freuen wir uns.

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