Wie die Teilnehmer der Olympischen Jugend-Winterspiele „die Angst“ überwinden

Für viele Athleten, die an den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Lausanne teilnehmen, ist Angst eine psychologische Herausforderung.

Snowboarders take tumbles, speed skaters crash heavily and luge riders can be thrown out of the course at speeds of up to 140km per hour.

Every accident can have a physical and mental impact.

Snowboarder straucheln, Eisschnellläufer stürzen schwer und Rennrodler können mit bis zu 140 km/h aus der Bahn geworfen werden.

Jeder Unfall hat physische und psychische Auswirkungen.

„Wenn jemand sagt, er habe keine Angst, dann ist das eine Lüge“, sagt Rennrodler Florian Tanzer (AUT). „Man muss die Angst für die eigene Motivation einsetzen. Du solltest dich fürchten. Du solltest Respekt haben. Wenn man mit sechs Jahren anfängt, macht alles Spaß. Man ist natürlich ein wenig nervös, dass etwas schiefgehen könnte, aber man muss sich halt darauf konzentrieren, dass nichts passiert. Meistens klappt das.“

Florian Tanzer trains in Lausanne | Thomas Lovelock for OISphotos.com


Die Vorbereitung auf hohe Geschwindigkeiten und unvorhersehbare Bedingungen ist für viele Athleten ein wichtiger Bestandteil ihrer Wettkampfroutine. In Sportarten wie dem alpinen Skirennen ist die emotionale Kontrolle genauso wichtig wie die Aufwärmphase oder die Renntaktik.

„Ich mache vor meinen Rennen Atemübungen, um meine Herzfrequenz zu kontrollieren und mich auf das zu konzentrieren, was ich tun muss“, erzählt der 17-jährige Matthew Ryan (IRL), der bei den Herren im Slalom, Riesenslalom, Super-G und in der alpinen Kombination antritt. „Ich atme vier Sekunden ein, halte den Atem vier Sekunden lang und atme vier Sekunden aus. Das hat mir mein Trainer beigebracht. Manchmal üben wir im Winter Meditation, das ist gut für die Entspannung.“

Matthew Ryan competes in the giant slalom | Simon Bruty for OISphotos.com

Für die Eisschnellläufer, die im St. Moritzer Eisschnelllauf-Oval antraten, war der Natursee zunächst ein furchterregender Anblick.

„Als wir am ersten Tag beim gefrorenen See ankamen und ich die Strecke sah, hatte ziemliche Angst davor“, erzählt Hanna Biro (HUN). „Ich hatte Angst davor, ins Wasser zu fallen, aber das Eis war perfekt.“

„Vor dem Start eines Rennens sage ich mir immer, dass ich es schaffen kann. Es ist für alle schwer, nicht nur für mich. Das Wichtigste ist, nicht über einen Sturz nachzudenken, denn wenn man daran denkt, wird es passieren.“

The speed skating track on St. Moritz Lake presents new challenges for athletes | Thomas Lovelock for OISphotos.com


Manche Athleten haben eine robustere Einstellung, wenn es darum geht, die Angst zu besiegen: Sie behaupten, es sei ihnen egal.

„Ich habe keine Angst“, erzählt Martin Krizaj (SLO) während des Riesenslalom-Wettkampfs der Herren im Alpinzentrum Les Diablerets. „Ich bin unbekümmert. Ich fürchte mich vor nichts. Aber nur, wenn es ums Skifahren geht.“

Vom Olympic Information Service

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